Hotel Alfonso XIII, a Luxury Collection Hotel, Sevilla
San Fernando 2 · Sevilla41004 · Spanien 
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Lokale Uhrzeit:
20:34
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Vereinzelt bewölkt,
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Attraktionen

Unterhaltung
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Museen/Monumente
Museen/Monumente

Standort

Sevilla, ein Schmelztiegel unterschiedlicher Kulturen, ist berühmt für seinen weltoffenen Geist, seine Traditionen und seine Feste.
 

KATHEDRALE UND GLOCKENTURM GIRALDA

Die Kathedrale von Sevilla gehört zu den größten gotischen Gotteshäusern der Welt und wird nur von der St. Paul’s Cathedral in London und dem Petersdom im Vatikan übertroffen, bei denen es sich um neuere Bauwerke handelt. Die Kathedrale wurden auf den Überresten der ehemaligen Großen Moschee errichtet, von der nur noch der Orangenhof (Patio de los Naranjos), das Tor Puerta del Perdón und das Minarett erhalten sind. Das Minarett ist heute unter dem Namen Giralda bekannt, da der Turm im 16. Jahrhundert mit einer sich drehenden Wetterfahne versehen wurde (das spanische Wort girar bedeutet drehen, kreisen). Im Jahr 1248, als König Ferdinand III. von Kastilien die Stadt eroberte, wurde die Moschee in ein christliches Gotteshaus umgewandelt. Die einzelnen Bauphasen sind der Gotik, der Renaissance, dem Barock und dem Neoklassizismus zuzuordnen. Die Kathedrale hat fünf Haupteingänge: Der von den meisten Besuchern benutzte Eingang ist das Portal an der Plaza de la Virgen de los Reyes. Das Gotteshaus besitzt insgesamt fünf Kirchenschiffe (das Hauptschiff ist 36 Meter hoch) und einen rechteckigen Grundriss mit 116 Metern Länge und 76 Metern Breite. Die Vierung ist mit 40 Metern Höhe der höchste Punkt der Kathedrale. Das Retabel des Hochaltars, welches in mehreren Phasen angefertigt wurde, ist das größte der Welt. Der Kapitelsaal, der aus der Renaissance stammt, geht auf die zweite Hälfte des 16. Jahrhunderts zurück. Auch der Chor und die Capilla Real gehören zum reichen Erbe des Gotteshauses, das den offiziellen Namen Santa María de la Sede trägt. In der Kathedrale befindet sich der Sarkophag von Christoph Kolumbus.
 

KÖNIGSPALAST REALES ALCÁZARES

Peter I. (der Grausame) ließ den ehemaligen almohadischen Palast wieder aufbauen und zur königlichen Residenz umgestalten. Im Laufe der Zeit erlitt das Gebäude beträchtlichen Schaden und musste unter Isabella II. erneut restauriert werden. Das Gebäude umgibt zwei Innenhöfe: den Hof Patio de Las Doncellas für die offiziellen Anlässe und den Patio de Las Muñecas, in dem sich das Privatleben abspielte. Der Gesandtensaal (Salón de Embajadores) ist prächtig mit Stuck und Fliesen verziert. Das Obergeschoss erreicht man über eine Treppe aus dem 16. Jahrhundert, die mit einer Kassettendecke und Malereien von Roelas und Madrazo ausgestattet ist. Besonders hervorzuheben sind die Möbel und Wandteppiche in einigen der zahlreichen Räume. Abgerundet wird die Tour durch den Komplex mit der Besichtigung des großen Vorplatzes (Apeadero) und der Gartenanlagen, in der insbesondere der Merkur-Brunnen (Fuente de Mercurio) und die begehbare Galerie Galería del Grutesco hervorzuheben sind.
 

MUSEUM DER SCHÖNEN KÜNSTE

Bei dieser kulturellen Einrichtung handelt es sich um das zweitwichtigste öffentliche Kunstmuseum in Spanien. Das im ehemaligen Kloster Carmelita de la Merced untergebrachte Museum wurde im Jahre 1835 als Porträtgalerie gegründet. Seit 1841 ist es für die Öffentlichkeit zugänglich und zeigt Exponate, die aus geschlossenen Klöstern stammen. Die Sammlung des Museums umfasst einzigartige, international bekannte Meisterwerke von spanischen Malern, unter denen die Unbefleckte Empfängnis von Bartolomé Esteban Murillo, Arbeiten von Diego de Velázquez (dem Maler am spanischen Königshof), Gemälde von Francisco de Zurbarán und die Hell-Dunkel-Malereien von Juan de Valdés Leal hervorzuheben sind. Ferner beherbergt das Museum eine Sammlung von Werken aus der Zeit zwischen dem 12. und dem 15. Jahrhundert, Gemälde aus dem Barock und der Romantik (17. bzw. 19. Jahrhundert) sowie Bildhauerarbeiten von Meistern wie z. B. Juan Martínez Montañés. Was das 19. und 20. Jahrhundert anbelangt, so verdienen die Werke von Gustavo Bacarisas, Alfonso Grosso und Gonzalo Bilbao Martínez besondere Erwähnung.
 

PLAZA DE ESPAÑA UND PLAZA DE AMÉRICA

Die Plaza de España ist der zentrale Platz des städtebaulich-künstlerischen Ensembles, das aus Anlass der Iberoamerikanischen Ausstellung in Sevilla errichtet wurde (die Ausstellung war für 1914 geplant und wurde schließlich 1929 abgehalten). Der von Aníbal González entworfene Platz mit einem halbkreisförmigen Grundriss mit 200 Metern Durchmesser umfasst einen Kanal und zwei Türmen an den Enden des Bauwerks. Das Gebäude, das unzählige verschiedene Baustile in sich vereint, ist das bedeutendste Werk dieses berühmten Architekten des Modernismus. Zu den beliebtesten Merkmalen dieser Sehenswürdigkeit gehören die Wände mit handbemalten Fliesen, die wichtige Ereignisse aus der Geschichte der einzelnen spanischen Provinzen zeigen.
Der Platz Plaza de América in der romantischen Gartenanlage Parque de María Luisa wird von drei Palästen flankiert, die ebenfalls anlässlich der Iberoamerikanischen Ausstellung erbaut wurden. Das erste Gebäude im neugotischen Stil diente während der Ausstellung als Königlicher Pavillon. Der zweite Palast im fantasievollen Mudéjar-Stil, der das Museum für Volkskunst und Volkskunde beherbergt, war bereits in mehreren Filmen zu sehen (z. B. in „Lawrence von Arabien“). Der dritte Bau im Renaissance-Stil ist Sitz des Archäologischen Museums der Provinz Sevilla. Hier sind zahlreiche Mosaike und Marmorstatuen zu sehen, die aus den Ruinen der alten Römersiedlung Italica (Geburtsort der römischen Kaiser Trajan und Hadrian) geborgen wurden.
 

STADTPALAST CASA DE PILATOS

Der sevillanische Stadtpalast Casa de Pilatos (Pilatushaus) verdankt seinen Namen der Tatsache, dass das Haus den Beginn eines Kreuzwegs markiert, der 1519 vom Marquis von Tarifa nach dessen Rückkehr von einer Pilgerreise nach Jerusalem angelegt wurde. Der Stadtpalast, mit dessen Bau Ende des 15. Jahrhunderts begonnen wurde, ist im maurischen Mudéjar-Stil gehalten, weist aber auch gotische und platereske Elemente auf. Die Renaissance-Fassade wird durch eine gotische Krönung abgeschlossen. Der Haupthof ist mit dem Dekor des plateresken und des Mudéjar-Stils versehen und beherbergt eine bedeutende Sammlung an antiken und römischen Statuen aus Italica. Im so genannten Ruhesaal der Richter (Descanso de los Jueces) ist ein herrlicher Bogen zu sehen, der mit Elementen des Mudéjar-Stils und der Gotik sowie Malereien von Francisco Pacheco aus dem Jahre 1603 aufwartet.


STADTVIERTEL SANTA CRUZ

Das Barrio de Santa Cruz ist das alte Judenviertel der Stadt (judería), das auf das maurische Sevilla zurückgeht. Es befindet sich unweit der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt und gehört zu den Wahrzeichen Sevillas. Die schmalen, verwinkelten Gassen bilden ein Labyrinth, in dem man im heißen Sommer vor der drückenden Sonne geschützt ist. Das Viertel Santa Cruz lockt mit idyllischen Plätzen wie z. B. der Plaza de Santa Cruz, der Plaza de los Venerables, der Plaza de las Cruces, der Plaza de Doña Elvira und der Plaza de los Refinadores.
 

TURM TORRE DEL ORO

Der Torre del Oro (Goldturm) erhebt sich ganz in der Nähe des Hotels am Ufer des Guadalquivir. Das zwölfeckige Bauwerk wurde von den Almohaden errichtet, um den Zugang zu Sevilla auf dem Wasserwege zu kontrollieren.


Der im ersten Drittel des 13. Jahrhunderts errichtete Turm diente im Mittelalter als Gefängnis und später als sicherer Aufbewahrungsort für das Gold, das von der spanischen Flotte aus Übersee herbeigeschifft wurde – daher auch der Name dieser Sehenswürdigkeit.